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Das Masterstudium "Geowissenschaften" an der LUH ist denkbar einfach organisiert: es gibt nur ein Pflichtmodul (MGM-1, Seminar zum wissenschaftlichen Arbeiten, 4 LP), das Sie erst zum Ende des Studiums abschließen müssen (Nachweis über 12 besuchte Kolloquiumsvorträge plus einen erfolgreich gehaltenen Vortrag zur Masterarbeit). Alle anderen Module sind Wahlpflichtmodule, die so zusammengestellt werden können, wie sie Ihren Schwerpunkt wählen möchten. Alle Module finden Sie aufgelistet im Anhang der Prüfungsordnung (PO).

Dank dieser Freiheit können Sie sich selbst einen thematischen Schwerpunkt Ihres Master-Studium setzen. Im Folgenden wird das anhand eines Beispiels für den Schwerpunkt "Bodenkunde" illustriert:

Wenn Sie zu z.B. Ihren Schwerpunkt in der "Bodenkunde" sehen, dann sollten Sie natürlich alle die Mastermodule belegen, die mit bodenkundlichen Themen zu tun haben (3 Module). Evtl. sind dann noch Module aus anderen Studiengängen interessant (z.B. aus "Biologie der Pflanzen", "Gartenbauwissenschaften" oder "Landschaftsarchitektur"), die Sie sich als Nebenfachmodule anrechnen lassen können (max. 20 LP; Details dazu siehe PO und hier. Schließlich sollten Sie noch die Projektmodule berücksichtigen, die Sie alle mit bodenkundlichen Themen füllen können, von denen Sie aber nur maximal 3 absolvieren dürfen (zusammen 21 LP). Wenn Sie also alle 3 bodenkundlichen Module aus dem Master-Curriculum erfolgreich abschließen (24 LP), sowie bodenkundliche Projekte (21 LP) durchführen und fach-nahe Nebenfachmodule (20 LP) belegen, können Sie maximal 65 LP erreichen. Nehmen Sie noch eine Masterarbeit in der Bodenkunde hinzu (30 LP), so haben Sie 95 LP mit Modulen Ihres gewählten Schwerpunktes erreicht, was schon ~ 80% des Solls von 120 LP ausmacht, die man benötigt, um die Masterprüfung zu bestehen. Also: SIE sind es, die den Fahrplan des Masterstudiums bestimmen. Eine "Studienordnung" wie man Sie von anderen Studiengängen her kennt, die den Studienverlauf vorschreibt, gibt es im Master "Geowissenschaften" an der LUH nicht.

Entsprechend dem oben gezeigten Beispiel, können Sie sich auch andere Schwerpunkte setzen. z.B.:

  • Allgemeine Geologie
  • Mineralogie/Kristallographie
  • Geochemie
  • Lagerstättenkunde
  • Materialwissenschaften
  • Ing.-Geologie/Hydrogeologie

Natürlich besteht keine Pflicht, auf derartige Schwerpunkte zu fokussieren. Sie können auch ohne Schwerpunkt "à la carte" studieren. Wenn Sie sich aber derartige Schwerpunkte setzen wollen, dann sollten Sie die betreffenden Dozenten, die für Schwerpunkte stehen, ansprechen und mit ihnen auch während des Studiums in Kontakt bleiben. Mit ihnen können Sie auch diskutieren, welche Strategie zielführend ist und was weniger sinnvoll ist.

In der nahen Zukunft werden solche Schwerpunkte auch auf dem Zeugnis genannt werden. Zur Zeit (PO von 2017) gibt es lediglich einen "offiziellen" Schwerpunkt, nämlich "Mineralogie-Geochemie". Der Schwerpunkt "Mineralogie-Geochemie" wird auf dem Zeugnis vermerkt, wenn die Summe der Leistungspunkte in Modulen, die nach Anlage 1.2 dem Schwerpunkt zugeordnete sind, höher als 55 ist (PO). Analog dazu werden zukünftig auch weitere Schwerpunkte auf dem Zeugnis vermerkt werden können, wenn die entsprechenden Änderungen in der Prüfungsordnung verankert sein werden.